Man kann ja nicht reinschauen in so einen Bauch, was das Baby da gerade macht. Selten erfährt man davon als Außenstehende etwas. Im heutigen Bibeltext nun, da dürfen wir alle teilhaben...
„Wie soll es denn heißen?“ fragen sich werdende Eltern und überlegen gut. Schließlich begleitet der Name den Menschen ein Leben lang, und die Auswahl ist groß.
Unter normalen Umständen ist es die Frau, die als erstes von ihrer Schwangerschaft erfährt. Sie spürt es an den Veränderungen in ihrem Körper. Meistens erzählt sie es dann weiter...
„Über den Wolken“ titelte Reinhard Mey 1974. Der Blick von oben, aus einem immer höher steigenden Flugzeug lässt die Sorgen und Wichtigkeiten hier unten immer winziger werden.
„Fürchte dich nicht: ... Du wirst ein Kind empfangen“, diese Botschaft trifft Maria, ein Mädchen aus einfachem Hause, buchstäblich aus heiterem Himmel...
Eine Frau singt ein Loblied auf Gott. Die Gottesbegegnung hat ihr Leben verändert. Nicht nur, dass sie schwanger ist und ein Kind gebären wird. Sie ist auch erfüllt...
Mein Vater hat zu Lebzeiten diese Situation immer ungerecht genannt. Warum kann sich einer mit einem einzigen Ruf vor der gerechten Strafe retten? Seine schlichte Frage...
Laut grollend und polternd, rauschend und tosend stürzen die Wassermassen in die Tiefe. Ich bewundere die enorme Höhe des Wasserfalls, die atemberaubende...
Impuls für den vierten Adventssonntag - 20.12.2015
Marias Rolle in der Heilsgeschichte unterscheidet sich kaum von der Rolle so vieler Frauen der Weltgeschichte. Frauen empfangen, gebären und je nach kulturellen Gepflogenheiten geben sie dem Kind einen Namen. Sind wir – Frauen – also ein wenig Maria?
Der Messias war gekreuzigt, Staunen hatte die Schöpfung ergriffen, die Welt ward erschüttert und die Engelchöre hielten inne im Lobe Gottes. Überwältigt waren sie und konnten kein Wort hervorbringen. Dann zogen sie sich in die Höhe zurück und der König war nun allein und verlassen. Keine Legion vom Hause unseres Vaters kam ihm zu Hilfe und keine Schar von Himmelsbewohnern umgab ihn...
Mich fasziniert diese Geschichte jedes Mal aufs Neue. Ich finde es spannend, wie in mir der moralische Zeigefinger hochschießt und der Impuls aufkommt zu denken: Dieser Pharisäer! Wie kann der nur? Merkt der denn gar nicht, dass er im Unrecht ist?
Ich erinnere mich noch gut an meinen Besuch einer kleinen mexikanischen Basisgemeinde vor etlichen Jahren. Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand die Meditation dieses kleinen Abschnitts aus dem Lukas-Evangelium. Ein Campesino erzählte folgende Geschichte: „Wenn ein Mensch eine gesunde Hand in eine Schale mit Salzwasser legt, passiert nichts. Wenn die Hand jedoch verwundet ist, oh weh, dann tut es richtig weh!“
In diesem Jahr will ich mich im Advent mal ausnahmsweise nicht ärgern. Ich will mir nicht die gute Laune verderben lassen von all dem Kitsch, von den Lamettafäden im Supermarkt, von den mit Falschgold behängten und mit Lichterketten überfrachteten Weihnachtsbäumen in der Einkaufspassage...