Weihnachten ist vorbei - was nun?

Am Ende der Weihnachtszeit fragen wir uns als Redaktionsteam: Was hat’s gebracht?
Eine Frage, die gerade auch zum Impulsthema in dieser Advents- und Weihnachtszeit passt: Nimm’s persönlich!

Während wir im letzten Jahr noch hoffnungsvoll das „Warten“ in den Mittelpunkt der Impulse gestellt hatten, lebten wir in diesem Jahr in der Vorbereitung eher in einer gewissen Ernüchterung. Wie viele andere Menschen hatten wir das Gefühl, dass der Akku nur auf halbem Stand war und unser Tun uns nicht mehr ganz so leicht von der Hand ging.
 
Dieses Gefühl verstärkte sich im Lauf der Vorbereitung: Krankheit, familiäre Todesfälle und andere Sorgen prägten unseren Alltag. Dennoch wollten wir Autorinnen und Autoren motivieren, ermutigende Texte zu schreiben und damit für Sie ein adventliches Angebot zu schaffen. Wie sollte das gelingen?
 
Letztlich spiegelt sich das in den Beiträgen selbst wider. Es gab in den Texten weniger „Antworten“, selten „die großen Fragen“, dafür ganz oft leise und zärtliche Töne, auch zweifelnde Anfragen, mal an sich selbst und mal an die Gesellschaft.
Immer wieder kristallisieren sich aber auch Segensmomente heraus, sei es in den Geschichten der Autorinnen und Autoren, sei es bei den Autorinnen und Autoren selbst und auch bei uns.
 
Warum ist das so?
Wir denken, es liegt es daran, dass sich jeder und jede mit einer Person der Weihnachtsgeschichte und des weihnachtlichen Geschehens auseinandersetzte, mehr noch: die Person und ihre Geschichte persönlich nahmen und bereit waren diese ganz persönlichen Erfahrungen aus ihrem Leben öffentlich zu erzählen. Dadurch entsteht Gemeinschaft. Das zeigen die Rückmeldungen von Ihnen, den Zuhörenden und Lesenden.
 
Wenn wir als Redaktions-Team uns nun nochmal der Aufforderung „Nimm’s persönlich!“ stellen, können wir sagen: biblische Geschichten und Personen, Lebensgeschichten, die Zeit und Arbeit miteinander, das war persönliche Zeit. Wir hoffen, dass Ihnen das mit unserem Angebot auch so ging, zumindest an der ein oder anderen Stelle.
 
Mit diesem letzten Impuls für die Weihnachtszeit 2021/2022 möchten wir auch „Danke“ sagen. Danke den Autorinnen und Autoren für ihr Vertrauen, das zu diesen persönlichen Geschichten führte.
 
Und danke Ihnen, den Lesenden und Zuhörenden, dass Sie sich geöffnet haben für biblische Personen und das, was sie in unser Leben bringen können.
 
Möge die Botschaft der Engel in Ihrem Leben nachhallen und einen Grundton der Hoffnung und Freude nachklingen lassen. In diesem Sinne noch einmal: Frohe und gesegnete Weihnachten!
 
Ihr Redaktionsteam:
Pamela Barke, Evangelische Landeskirche in Württemberg
Monika Hautzinger, Evangelische Landeskirche in Baden
Björn Siller, Erzdiözese Freiburg