WG mit Gott

Impuls für den 22.12.2017

Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen:
Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen!
Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein;
und er, Gott, wird bei ihnen sein.
Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen:
Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal.
Denn was früher war, ist vergangen.
Er, der auf dem Thron saß, sprach:
Seht, ich mache alles neu.
Und er sagte:
Schreib es auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.
Offenbarung des Johannes 21,3-5a
 
 
Gott kommt zu uns. Ein rundum gutes Gefühl breitet sich aus. In einem wunderbaren Bild ist es zusammengefasst:
Gott nimmt Wohnung bei uns.

Er kommt nicht nur zu Besuch, schaut mal kurz vorbei und geht dann wieder. Nein, Gott bleibt dauerhaft, wird unser Mitbewohner, gehört nun zu unserer Wohn- und Lebensgemeinschaft dazu.
Da kommt nicht nur einer zu uns und dann wird es ein bisschen anders. Nein, es wird komplett anders, etwas völlig Neues tritt ein.
Der Himmel ist auf einmal mitten unter uns.

Gar nicht so leicht zu beschreiben, was das meint, lediglich was es nun nicht ist: ein Ort der Tränen, der Klage und der Mühsal. Alles, was dem Leben im Weg steht, muss weichen und dem Göttlichen Platz machen.
Wie ein Vorzeichenwechsel, nun wird das Vorläufige zum Endgültigen: end-lich gültig, was uns verheißen ist und was uns in Aussicht gestellt wurde – es wird nicht nur anders, sondern ganz neu!